Schon 40 Jahre und kein bisschen leise

Gospelvoices Hildesheim - Schon 40 Jahre und kein bisschen leise

Die Freude an Musik stand von Anfang an im Mittelpunkt. So fanden sich im Jahr 1983 einige Freunde zusammen, um gemeinsam zu musizieren. Zuerst im Wohnzimmer von Opa Ochs, denn das war geräumig und dort stand auch ein Klavier.  Als aber immer mehr Musikbegeisterte dazu stießen, musste bald ein neuer Probenraum gefunden werden. Den fanden die Sängerinnen und Sänger schnell in den Räumlichkeiten der Christuskirche Hildesheim. Bis heute finden die wöchentlichen Proben in der Kirchengemeinde auf dem Moritzberg statt und durch die enge Verbundenheit finden dort auch regelmäßig musikalische Gottesdienste und Konzerte statt.

 

Highlights in der Geschichte des Chores waren drei Tourneen, die Aufnahmen von fünf CDs, sowie Kontakte und gegenseitige Besuche zu Partner-Chören in UK (2014 und 2015) und Südafrika (2011, 2013 und 2017). Insbesondere die noch immer bestehenden freundschaftlichen Beziehungen nach Afrika haben bei Chormitgliedern bleibende und intensive Eindrücke hinterlassen. Diese Erfahrungen der Chormitglieder der Gospelvoices, die an diesen Begegnungen teilnahmen, werden noch heute in diversen Proben zum Beispiel beim Singen afrikanischer Gospels in Erinnerung gerufen.

 

Der heutige musikalische Leiter Christian Wolf war bereits von 1995 bis 2005 Pianist und stellvertretender Chorleiter der Gospelvoices Hildesheim. In dieser Zeit absolvierte er sein Musikstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover mit den Hauptfächern Klavier, Gesang und Schlagzeug. Schon damals prägte er die Entwicklung der Gospelvoices zu einem überregional bekannten Gospelchor bis 2005 mit. Nach Beendigung der Berufsausbildung in der Nähe von Frankfurt (Main) kehrte er 2007 nach Hildesheim zurück und ist seitdem als Musik- und Mathematiklehrer am Goethegymnasium tätig. Die Leitung der Gospelvoices übernahm er 2012.

 

Mit Tatyana Ayzenberg-Stepanova konnten die Gospelvoices in diesem Jahr eine neue Pianistin gewinnen, die gekonnt die Sängerinnen und Sänger am Klavier begleitet und damit nach 17 Jahren die Nachfolge von Genady Plotnikov antritt. Die gebürtige Ukrainerin bekam bereits im Alter von 5 Jahren den ersten Klavierunterricht. Mit 24 Jahren absolvierte sie das Conservatorium in Charkiw mit Auszeichnung. Die diplomierte Organistin lebt seit 1998 in Hannover und hatte seitdem zahlreiche Konzertauftritte als Solistin und Begleiterin für Sänger, Instrumentalisten und Chöre.

 

Wenn auch die Gospelvoices auf eine 40jährige Chorgeschichte zurückblicken können, ist die Freude an Musik so jung geblieben wie vor 40 Jahren. Voller Leidenschaft und mit einer einzigartigen Mischung aus traditionellen und neuen, zeitgemäßen Gospels, sowie afrikanischen Liedern singen sich die Gospelvoices immer wieder in die Herzen ihres Publikums.  

 

 

 

Jubiläumsjahr der Gospelvoices Hildesheim

Hintergrundinfos zu geplanten Aktivitäten im Jubiläumsjahr der Gospelvoices

Als Jubiläumsauftakt finden am 7. und 8. Oktober 2023 zwei Gemeinschaftskonzerte mit der Bigband und dem Projektchor des Goethegymnasiums Hildesheim sowie zwei Kinderchören der Singschule Moritzberg in der Sporthalle des Goethegymnasiums statt

Am Samstag, den 7. Oktober beginnt das Konzert um 17:00 Uhr und am Sonntag, den 8. Oktober um 15:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 15 € pro Person, für Kinder bis 12 Jahren 10 €. Durch die unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen der Akteure können sich die Besucher auf ein besonders abwechslungsreiches und fröhliches Musikerlebnis freuen. So wird unter dem Motto „Gospel meets Youth“ der Bogen zwischen kraftvollen und mutmachenden Gospels, die ihre Wurzeln in den Unabhängigkeitsbestrebungen vergangener Zeiten der Sklaverei haben, über dynamische Klänge einer Schul-Bigband hin zu jungen Musiktalenten im Kinderchor geschlagen.

Am 18. November 2023 werden die Stimmen der Gospelvoices im musikalischen Gottesdienst in der Christuskirche um 17:00 Uhr zu hören sein und diesen musikalisch umrahmen.

Weitere Konzerte der Gospelvoices in der Region sind aktuell in der Abstimmung. Eine Übersicht über alle Termine und genauere Infos finden Interessierte immer in der Rubrik „Auftritte“.

Der krönende Abschluss des Jubiläumsjahres ist unser Konzert am 3. Dezember 2023 um 17:00 Uhr in der Christuskirche. Dazu haben wir ehemalige Mitglieder aufgerufen, ab Oktober an den Chorproben wieder einmal teilzunehmen, um mit uns gemeinsam bei dem Abschlusskonzert eine Zeitreise durch das Repertoire der 40jährigen Geschichte der Gospelvoices zu unternehmen. Es haben sich bereits die ersten ehemaligen Sängerinnen und Sänger angemeldet und freuen sich wieder auf die unverwechselbaren Rhythmen und die unbändige Lebensfreude des Gospels.

 

 

 

Musikvideo anlässlich des 80. Geburtstags eines Chormitglieds

Die Corona-Pandemie hat uns alle getroffen, so konnte auch die Geburtstagsfeier eines Chormitgliedes (wurde 80 Jahre alt) nicht wie geplant stattfinden.

Um dieser Person trotzdem einen schönen Geburtstag zu wünschen und zu zeigen, dass der ganze Chor gerne mitgefeiert hätte, wurde eine virtuelle Videoaktion gestartet.

In dieser Videoaktion hat jedes Chormitglied Videobotschaften aufgenommen um zum Geburtstag zu gratulieren.

Damit es aber nicht bei "langweiligen" Videobotschaften bleibt, hat jedes Mitglied zu dem Lied "Joshua Generation" performt und sich auf Video aufgenommen.

Unser Chorleiter hat die ganzen Videos in kürzester Zeit mit vielen nächtlichen "Überstunden" zu einem Video zusammengeschnitten.

 

Dieses Video von Joshua Generation wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten. 

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Ansehen!

 

 


 

Erfahrungsbericht

„Ich würde es wieder so machen“

Besuch aus Südafrika auf dem Moritzberg

Bereits zum 5. Mal waren die Mitglieder der Martin Luther Kantorei (MLK) aus der nördlichsten Provinz Limpopo zu Gast in unserer Region. Anlass in diesem Jahr war das 500jährige Reformationsjubiläum. Organisiert von Katja Ruppel (Aktion Bundesschluss und Management Gospelvoices) waren vom 28.5.-4.6.17 die Gastgeber in diesem Jahr u.a. die Mitglieder der auf dem Moritzberg ansässigen Gospelvoices. Sie können auf eine aufregende Woche zurückblicken. Andrea Ritchie, ein Chormitglied der Gospelvoices und Gastmutter dreier Südafrikaner berichtet z.B. vom Besuch der Autostadt in Wolfsburg: „Ein klein bisschen Angstschweiß perlte von unserer Stirn, als ein Mitglied vom MLK am Steuer saß. Schließlich ist in Südafrika Linksverkehr und somit ein ganz anderes Fahren. Aber der Mitarbeiter von VW hat uns beruhigt. Solange er noch ganz entspannt sei, bräuchten wir uns keine Gedanken machen… selbst wenn das Fahrzeug doch sehr weit rechts gefahren wurde, dass schon das Gras vom Grünstreifen neben der Fahrbahn am Auto klopfte.“ Natürlich hat es während des Besuchs auch jede Menge Musik gegeben. „Am Donnerstag durfte ich meine Gäste mit nach Bad Salzdetfurth zur IGS begleiten. Die Chormitglieder des MLK hatten die Gelegenheit, verschiedene Schulklassen zu besuchen. In den großen Pausen gab der MLK einige Lieder zum Besten, was von den Schülern mit begeistertem Applaus honoriert wurde. Gerne hätten die Schüler auch noch eine Zugabe gehabt.“ Der Höhepunkt des Besuchs war dann ein Gemeinschaftskonzert am 2.6. in der neuapostolischen Kirche in Hildesheim. „Es war ein super Konzert in der gut besuchten Kirche mit Standing Ovation und einer tollen Stimmung. Die frisch einstudierten Lieder haben alle geklappt. Alle waren begeistert. Es hat riesen Spaß gemacht zusammen mit dem MLK zu singen.“ Doch auch die schönste Zeit hat einmal ein Ende. „Das Abschiedsfest in Dinklar war schön und traurig zugleich. Ich hätte nie gedacht, dass mir unsere Gäste in einer Woche so ans Herz wachsen würden. Es war eine anstrengende, aber auch sehr interessante und aufregende Woche für mich. Viele Eindrücke, viele neue Erfahrungen. Ich habe es nicht bereut, mich auf dieses Abenteuer eingelassen zu haben.“ Zum Abschied flossen viele Tränen, massenweise Fotos wurden geschossen, tausend Umarmungen vergeben und das Versprechen, sich zu schreiben. „Ich würde es wieder so machen“, sagt Andrea Ritchie und lächelt dabei, ihre Augen leuchten. Wunderbare Freundschaften über Länder- und Kontinentgrenzen hinweg sind entstanden. Musik und Glaube verbindet, das war in dieser Woche deutlich spürbar.

 

Pressemitteilung

Eine aufregende und interessante Woche

Es fing damit an, dass ich mir die Frage gestellt habe, ob ich mir eine Woche mit fremden Menschen aus einer mir unbekannten Kultur und mit sehr dürftigen Englischkenntnissen meinerseits überhaupt zutraue. Mein Mann hat mich aber in dem Vorhaben bestärkt, schließlich hätte ich ja auch die Zeit. Ursprünglich wollte er sich während dieser besagten Woche auch Urlaub nehmen, was aber nicht geklappt hat.

Die Vorbereitungen für die Gäste waren schon abgeschlossen, als ich am Ankunftstag sehr kurzfristig Bescheid bekam, dass es bei meinen Gästen noch eine Änderung gab. Es wurde die Gästeliste überarbeitet und ein Gast isst kein Rind. Jetzt war guter Rat teuer, schließlich hatte ich für diesen Abend Lasagne auf dem Plan. Nun, in meiner Lasagne ist Mett halb und halb. Also nichts für meinen einen Gast. Schnell umdisponieren und zur normalen Lasagne eine vegetarische hergezaubert. 

Der Empfang vom MLK bei der Matthäusgemeinde war sehr herzlich. Der Chor gab spontan schon ein Lied zum Besten beim Aussteigen aus dem Bus. Umarmungen überall wohin man schaute. Für mich wildfremde Menschen nahmen mich zur Begrüßung in den Arm. Gänsehaut pur.

Im Gemeindehaus erhielten die Gäste aus Südafrika einen kleinen Imbiss. Anschließend ging es mit den zugeteilten Gastgebern nach Hause. Quartiere beziehen, Abendessen, schnell noch den zeitlichen Ablaufplan für den nächsten Morgen abgesprochen und der erste Abend war geschafft. Die Gäste waren müde von der Reise und haben sich nach dem Essen auch recht zügig zurückgezogen. 

Ich war am Montag sehr zeitig aufgestanden und habe noch ein paar Brötchen gebacken. Der Frühstückstisch war reich gedeckt. Schließlich mussten sich meine Gäste noch Lunch-Pakete machen. Für diesen Tag war eine Stadtführung, Empfang beim Bürgermeister und nachmittags eine Domführung angesetzt. Ich habe die Chormitglieder am Ratsbauhof abgesetzt und nach dem Programm wieder eingesammelt. In der Zwischenzeit hatte ich dann die Gelegenheit zum Einkaufen genutzt. Außerdem waren noch Vorbereitungen für den Abend nötig, da ich beschlossen hatte zu Grillen. Zum BBQ sind auch noch meine Tochter mit ihrem Mädchen und ein befreundetes Ehepaar aus der Nachbarschaft erschienen. Mein Mann war ebenfalls anwesend. Es wurde eine lockere Runde mit netten Gesprächen und ich war froh, dass ich auch mal nur zuhören konnte. Englisch verstehen ist einfacher als selber zu sprechen ;-)

Der Dienstag war ein sehr langer Tag. Es ging schon früh um viertel nach 8 los Richtung Autostadt Wolfsburg. Zusätzlich zu meinen 3 Gästen habe ich auch noch die beiden Gäste von Heike im Auto mitgenommen. In der Eingangshalle der Autostadt hat der MLK ein kleines Mini-Konzert gegeben. Viele Besucher sind stehen geblieben und haben freudig den Klängen der südafrikanischen Musik gelauscht. Im Anschluss wurden die Mitglieder des Chores und die Begleitungen in 3 Gruppen durch die Autostadt geführt. Es war wirklich sehr interessant. Bis zur abschließenden Bootsfahrt auf dem Mittellandkanal war noch Zeit zur freien Verfügung um die Autostadt mit den vielen Angeboten auf eigene Faust noch weiter zu erkunden. Ein paar von uns hatten die Gelegenheit genutzt, um eine Testfahrt mit einem Hybridfahrzeug zu unternehmen. Ein Mitarbeiter der Autostadt hat auf dem Beifahrersitz Platz genommen und wir 4 haben abwechselnd das Auto durch Wolfsburg gelenkt. Es war schon eine echt spannende Geschichte. Mit Vollgas auf der Straße um zu testen, wie kräftig der PKW zieht und wie gut er sich fahren lässt. Ein klein bisschen Angstschweiß perlte von unserer Stirn, als ein Mitglied vom MLK am Steuer saß. Schließlich ist in Südafrika Linksverkehr und somit ein ganz anderes Fahren. Aber der Mitarbeiter von VW hat uns beruhigt. Solange er noch ganz entspannt ist, bräuchten wir uns keine Gedanken machen… selbst wenn das Fahrzeug doch sehr weit rechts gefahren wurde, dass schon das Gras vom Grünstreifen neben der Fahrbahn am Auto klopfte^^

Nach der Autostadt gab es einen kleinen Imbiss bei Ulrike, bevor es dann zur gemeinschaftlichen Chorprobe ging. Die Gospelvoices haben 2 afrikanische Lieder gelernt und die Martin Luther Kantorei ein nicht afrikanischesJ. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Nach der Probe wurde gemeinsam das reichliche Buffet geplündert, welches viele Mitglieder der Gospelvoices auf die Beine gestellt haben. Wie immer sehr lecker und üppig^^

Mittwoch war ein Ausflug zum Spargelhof Heuer in Fuhrberg angesetzt. Ca. 1 Stunde haben wir während einer Planwagenfahrt durch die Spargel-, Heidelbeer- und Erdbeerfelder viel Interessantes über den Anbau der Kulturen erfahren. Im Anschluss gab es „Spargel satt“ beim Spargelhof. Nicht jedem hat der Spargel geschmeckt. Aber gottseidank sind die Geschmäcker ja verschieden ;-) Am Abend gab es dann noch einmal eine gemeinsame Probe in der Christuskirche.

Am Donnerstag durfte ich meine Gäste mit nach Bad Salzdetfurth zur IGS begleiten. Die Chormitglieder des MLK hatten die Gelegenheit verschiedene Schulklassen zu besuchen. In den großen Pausen gab der MLK einige Lieder zum Besten, was von den Schülern mit begeistertem Applaus honoriert wurde. Gerne hätten die Schüler auch noch eine Zugabe gehabt.

In der Mittagspause wurde das mitgebrachte Lunchpaket verspeist und anschließend besuchten wir die Flüchtlingshilfe Hildesheim. Dort erfuhren wir eine ganze Menge über die ehrenamtliche Arbeit. Auch hier wurde den Bewohnern und Mitarbeitern ein wenig vom gesanglichen Können des MLK vorgeführt. 

Gegen 16.30 Uhr ging es zum Konzert nach Bockenem. Es war ein gemeinschaftliches Konzert mit den Gospel Unities und dem MLK. Die Zuhörer waren begeistert. Nach dem Konzert war Gelegenheit beim Essen des vorbereiteten Buffets nette Gespräche zu führen. Anschließend wurde der Heimweg in die Unterkünfte angetreten. Müde fielen alle in ihre Betten.

Der Freitagvormittag wurde mit Besuchen von Altenheimen und Schulen gefüllt. Ich habe mit einem Teil des MLK ein Altenheim in der Steuerwalder Str. besucht. Unsere afrikanischen Gäste waren sehr interessiert und stellten viele Fragen über unser Gesundheits- und Rentensystem und den Umgang allgemein mit der älteren Bevölkerung. Das kleine Konzert zum Abschluss hat den Bewohnern im Altenheim sehr gefallen. 

Am Nachmittag stand dann noch ein Besuch beim örtlichen Radiosender „Radio Tonkuhle“ auf dem Programm. 

Bis zum Konzert in der Neuapostolischen Kirche war noch ein wenig Zeit, die meine Gäste zum Ausruhen genutzt haben. 

Es war ein super Konzert in der gut besuchten Kirche mit Standing Ovation und einer tollen Stimmung. Die frisch einstudierten Lieder haben alle geklappt. Alle waren begeistert. Es hat riesen Spaß gemacht zusammen mit dem MLK zu singen. Zu Hause dann noch zu Abend gegessen und ab ins Bett.

Samstag: Ein Tag zur freien Verfügung. Meine Gäste wollten gerne nach Hildesheim und ein wenig shoppen. Ich sollte mitkommen um ein wenig zu dolmetschen (dabei wussten sie doch ganz genau, dass dafür mein Englisch gar nicht ausreicht J ). Egal, es hat geklappt. Sie waren zufrieden, haben alles bekommen, was sie wollten und ich konnte sogar noch ein Lächeln auf die Gesichter zaubern, als ich von mir noch Rabattcoupons eingelöst habe und sie somit noch ein bisschen sparen konnten.

Das Abschiedsfest in Dinklar war schön und traurig zugleich. Ich hätte nie gedacht, dass mir unsere Gäste in einer Woche so ans Herz wachsen würden. Es war eine anstrengende, aber auch sehr interessante und aufregende Woche für mich. Viele Eindrücke, viele neue Erfahrungen. Ich habe es nicht bereut, mich auf dieses Abenteuer einzulassen.

Sonntag, der Tag des Abschieds. Ich war mit beim Gottesdienst in der Matthäusgemeinde. Ein Gottesdienst geschmückt mit englischen und deutschen Liedern, eine etwas längere Predigt und vielen Stühlen ;-)

Nach dem Mittagessen im Anschluss an den Gottesdienst war es dann soweit. Wir mussten alle Abschied nehmen. Viele, viele Tränen flossen. So viele Umarmungen, so emotionsgeladen. Massen an Fotos, die noch zur Erinnerung geschossen wurden. Versprechungen, sich zu schreiben. Hoffnungen auf ein Wiedersehen, ob nun in Südafrika oder in Deutschland. 

Es wurde gewunken, bis der Bus außer Sichtweite war. 

Die Woche ist rum… es war schön. 

Ich würde es wieder so machen.

 

Martin-Luther-Kantorei/ Akasia Lutheran Chor

Zeitraum in Hildesheim vom 31.05.2017 bis 03.06.2017

SÜDAFRIKA zu GAST in HILDESHEIM
Südafrikanischer Akasia Lutheran Choir zum 500jährigen Reformationsjubiläum

Der Name des Akasia Lutheran Choirs (ALC) bezieht sich auf das Wohngebiet „Akasia“ und der „Akasia Lutheran Church“ (luth. Kirche Akasia), der die Mitglieder angehören.

Akasia ist ein Komplex von Vororten im Norden von Pretoria. Als die südafrikanische Hauptstadt Pretoria im Zuge der industriellen Expansion in den 1960er Jahren wuchs, wurden im Norden auf ehemaligen landwirtschaftlichen Betrieben immer mehr Häuser gebaut. Bis Anfang der 1990er Jahre lebten hier vor allem weiße Afrikaans sprechende Menschen, schwarzen Südafrikanern war es nicht erlaubt in Städten zu leben. Nach der Apartheid und mit Aufkommen der Demokratie in Südafrika hat sich das Gebiet verwandelt. Nun besteht die Bevölkerung in Akasia mehr als 70 % aus Schwarzafrikanern, unter ihnen die Mitglieder des Akasia Lutheran Choirs.

Der 1999 von vier Mitgliedern gegründete Kirchenchor besteht inzwischen aus mehr als sechzig Sängerinnen und Sängern. Im Juni 2011 war der Chor zum ersten Mal in Deutschland. Damals folgte der Chor einer Einladung des ELM (Ev. Luth. Missionswerk) Hermannsburg zum jährlichen Missionsfest. Anschließend verbrachten die afrikanischen Sängerinnen und Sänger einige Tage in Hildesheim. Organisiert wurde ihr Aufenthalt in Hildesheim von dem damaligen Projektchor „join hands“. Der von Katja Ruppel (Aktion Bundesschluss und Management Gospelvoices) und Burkhard Leicht (Management Gospelvoices) gegründete Projektchor brach einige Monate später im Oktober 2011 zu einer Begegnungsreise nach Südafrika auf und besuchte u.a. auch den ALC. Die daraus entstanden Freundschaften blieben bestehen und so stand auch auf der zweiten „join hands“-Reise im Oktober 2013 wieder ein mehrtägiger Besuch in Akasia auf dem Programm.

Nun kommt der Akasia Choir zum zweiten Mal nach Deutschland. Erneut nehmen die 40 Reiseteilnehmer zunächst am Hermannsburger Missionsfest teil. Unter dem Motto „Wir sind so frei“ feiert das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) sein diesjähriges Missionsfest. Anlässlich seines Themenjahres „Reformation und Eine Welt“ und in Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 greift das ELM die Freiheit der Christenmenschen auf. Diese sind rund um den Globus vom Evangelium dazu befreit, Traditionen zu hinterfragen, sich einzumischen, wo Unrecht geschieht, Hass durch Liebe zu besiegen und in allen Sprachen und Traditionen zu beten.

Abschließend kommt der Akasia Choir vom 21. bis 27. Juni 2017 nach Hildesheim.
Die afrikanischen Sängerrinnen und Sänger werden wieder alle privat in den Familien von Gospelvoices- und Aktion Bundesschluss - Mitgliedern, sowie bei ehemaligen Teilnehmern des Projektchores untergebracht. Denn Begegnung steht auch dieses Mal wieder im Vordergrund. Neben den gemeinsamen Chorproben stehen für diese Woche auch gemeinsame Ausflüge, Besuche von Schulen und anderen sozialen Einrichtungen auf dem Programm.
Es sind zusätzlich 3 Konzerte in Hildesheim und Umgebung geplant. Das Repertoire, mit dem der Chor in seinem Heimatland bereits einige regionale und überregionale Auszeichnungen erhalten hat, umfasst geistliche und auch traditionelle Lieder aus Afrika. Die Liedtexte sind u.a. in den Sprachen Tswana, Northern Sotho oder English.
Bei einem Workshop, der durch den Kreischorverband organisiert und angeboten werden wird, können Interessierte zusammen mit Dozenten des ALC, original südafrikanische Lieder (incl. Choreographie) erlernen und etwas über die Hintergründe und der Bedeutung der Lieder erfahren.

 

 

Akasia Lutheran Choir, Südafrika

Zeitraum vom 22.06.2017 bis 25.06.2017

 

SÜDAFRIKA zu GAST in HILDESHEIM
Südafrikanischer Akasia Lutheran Choir zum 500jährigen Reformationsjubiläum

Der Name des Akasia Lutheran Choirs (ALC) bezieht sich auf das Wohngebiet „Akasia“ und der „Akasia Lutheran Church“ (luth. Kirche Akasia), der die Mitglieder angehören.

Akasia ist ein Komplex von Vororten im Norden von Pretoria. Als die südafrikanische Hauptstadt Pretoria im Zuge der industriellen Expansion in den 1960er Jahren wuchs, wurden im Norden auf ehemaligen landwirtschaftlichen Betrieben immer mehr Häuser gebaut. Bis Anfang der 1990er Jahre lebten hier vor allem weiße Afrikaans sprechende Menschen, schwarzen Südafrikanern war es nicht erlaubt in Städten zu leben. Nach der Apartheid und mit Aufkommen der Demokratie in Südafrika hat sich das Gebiet verwandelt. Nun besteht die Bevölkerung in Akasia mehr als 70 % aus Schwarzafrikanern, unter ihnen die Mitglieder des Akasia Lutheran Choirs.

Der 1999 von vier Mitgliedern gegründete Kirchenchor besteht inzwischen aus mehr als sechzig Sängerinnen und Sängern. Im Juni 2011 war der Chor zum ersten Mal in Deutschland. Damals folgte der Chor einer Einladung des ELM (Ev. Luth. Missionswerk) Hermannsburg zum jährlichen Missionsfest. Anschließend verbrachten die afrikanischen Sängerinnen und Sänger einige Tage in Hildesheim. Organisiert wurde ihr Aufenthalt in Hildesheim von dem damaligen Projektchor „join hands“. Der von Katja Ruppel (Aktion Bundesschluss und Management Gospelvoices) und Burkhard Leicht (Management Gospelvoices) gegründete Projektchor brach einige Monate später im Oktober 2011 zu einer Begegnungsreise nach Südafrika auf und besuchte u.a. auch den ALC. Die daraus entstanden Freundschaften blieben bestehen und so stand auch auf der zweiten „join hands“-Reise im Oktober 2013 wieder ein mehrtägiger Besuch in Akasia auf dem Programm.

Nun kommt der Akasia Choir zum zweiten Mal nach Deutschland. Erneut nehmen die 40 Reiseteilnehmer zunächst am Hermannsburger Missionsfest teil. Unter dem Motto „Wir sind so frei“ feiert das Ev.-luth. Missionswerk in Niedersachsen (ELM) sein diesjähriges Missionsfest. Anlässlich seines Themenjahres „Reformation und Eine Welt“ und in Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 greift das ELM die Freiheit der Christenmenschen auf. Diese sind rund um den Globus vom Evangelium dazu befreit, Traditionen zu hinterfragen, sich einzumischen, wo Unrecht geschieht, Hass durch Liebe zu besiegen und in allen Sprachen und Traditionen zu beten.

Abschließend kommt der Akasia Choir vom 21. bis 27. Juni 2017 nach Hildesheim.
Die afrikanischen Sängerrinnen und Sänger werden wieder alle privat in den Familien von Gospelvoices- und Aktion Bundesschluss - Mitgliedern, sowie bei ehemaligen Teilnehmern des Projektchores untergebracht. Denn Begegnung steht auch dieses Mal wieder im Vordergrund. Neben den gemeinsamen Chorproben stehen für diese Woche auch gemeinsame Ausflüge, Besuche von Schulen und anderen sozialen Einrichtungen auf dem Programm.
Es sind zusätzlich 3 Konzerte in Hildesheim und Umgebung geplant. Das Repertoire, mit dem der Chor in seinem Heimatland bereits einige regionale und überregionale Auszeichnungen erhalten hat, umfasst geistliche und auch traditionelle Lieder aus Afrika. Die Liedtexte sind u.a. in den Sprachen Tswana, Northern Sotho oder English.
Bei einem Workshop, der durch den Kreischorverband organisiert und angeboten werden wird, können Interessierte zusammen mit Dozenten des ALC, original südafrikanische Lieder (incl. Choreographie) erlernen und etwas über die Hintergründe und der Bedeutung der Lieder erfahren.

 


On Tour in Weston-Super-Mare

Gospelvoices on Tour in Weston-super-Mare

Seit 32 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Hildesheim und Weston-super-Mare.
Die Hildesheimer Gospelvoices feiern zwar in diesem Jahr ebenfalls ihren 32jährigen Geburtstag, aber die Partnerschaft zu dem britischem Gegenstück, den „Waves of Harmony“, steckt noch in den Kinderschuhen. Nach der ersten Kontaktaufnahme vor zwei Jahren, gab es einen regen Email-Austausch bis dann die „Waves“ nach Hildesheim schwappten und sich dann die Chöre im März 2014 persönlich kennenlernten. Nun stand der Gegenbesuch an. Am Mittwoch, den 13. Mai 2015 machten sich die Gospelvoices mit 28 Teilnehmern auf die Reise zu dem englischen Ferienort am Bristolkanal.
Einer herzlichen Begrüßung folgte ein gut organisiertes Programm für die nächsten Tage. Untergebracht waren die Sängerinnen und Sänger in den Privathaushalten ihres Partnerchores. So gab es für Gespräche viel Raum und reichlich Gelegenheit sein englisches Vokabular wieder einmal aufzufrischen.
Am Donnerstag konnten die Hildesheimer bei einem Tagesausflug u.a. nach Cheddar, Wells und Glastonbury das typische englische Regenwetter kennen lernen. Ansonsten zeigte sich der britische Petrus aber gnädig und ließ an den übrigen Tagen kräftig die Sonne scheinen, sodass sich sogar einige Voices einen leichten Sonnbrand holten.
Hauptsächlich verbrachten die beiden Chöre natürlich viel Zeit, miteinander zu singen. Bei den gemeinsamen Chorproben studierten die Sängerinnen und Sänger unter Leitung der beiden Chorleiter Mike Peters (Waves of Harmony) und Christian Wolf (Gospelvoices) das gemeinsame Stück „Rather be“ ein. Dieses Lied wurde dann auch der krönende Abschluss des gutbesuchten Gemeinschaftskonzertes in der St Paul’s Church am Samstagabend.

Zu den besonderen Highlights, die die Mitglieder der Gospelvoices an diesem verlängerten Wochenende erleben durften, gehört mit Sicherheit der akustische Ohrenschmaus in der Kathedrale von Wells. Während der Besichtigung der gotischen Kirche stimmten die Voices im Kapitelhaus ihr A capella-Stück „Soon I will be done“ an. Die Chormitglieder aber auch alle anderen Besucher waren überwältig von dem Klang in den alten Gemäuern.
Genauso spontan war der Auftritt im Anschluss an den Bürgermeisterempfang bei einer Hochzeit, die im Grove Park unterhalb des Bürgermeisterhauses stattfand.

Außerordentlich eindrucksvoll waren für den Chor aus Deutschland aber auch die Begegnungen mit der Bürgermeisterin Mrs Rosslyn Willis. So wie Mrs Wills die Voices während des Empfangs mit der Übergabe eines Fußbodenblockes für das Museum berührte, gelang es dem Chor während des Konzertes am Samstagabend das Stadtoberhaupt mehrmals zu Tränen zu rühren. Der Fußbodenblock mit der Inschrift „Gospelvoices Hildesheim 2015“ wird in dem Eingangsbereich des Stadtmuseums, welches gerade aufwendig renoviert wird, seinen Platz finden. Zu der offiziellen Einweihung des neu gestalteten Museums im Jahr 2017 erhielten die Gospelvoices schon jetzt eine Einladung.

Neben den vielen gemeinsamen Erlebnissen begaben sich am Sonntagmittag die Gospelvoices-Mitglieder auch mit vielen individuellen Eindrücken wieder auf den Rückflug.

Abschied aus Weston-Super-Mare

Spontanauftritt bei einer englischen Hochzeit

Probe mit unserem Partnerchor

Gemeinschaftskonzertauftritt

Spontanes Singen in der Kathedrale von Wells

Grand Pier von Weston-Super-Mare

Kathedrale von Wells